Wegwarte Pferde Premium
Siegtal Wegwartenkraut geschnitten für Pferde in Premium Qualität
Die Wewarte ist ideal als Frühjahrskur, für mehrere Wochen zum Pferdefutter hinzugefügt, unterstützt sie den Stoffwechsel ✓ Die Blätter der Wegwarte weisen erhebliche Mengen an Vitamin K, A, C, einigen B-Vitaminen und Mangan auf. Vitamin E und Kalzium sind in mäßigen Mengen enthalten ✓
Was ist WegwarteDie Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine etwas verholzende, mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) mit meist leuchtend blauen, selten weißen oder rosafarbenen Blüten. Die Wegwarte zählt zu den häufigsten einheimischen Wildpflanzen und kommt auch in Westasien und Nordwestafrika natürlich vor. Über die Jahrtausende verbreitete sie sich weltweit.
Die zahlreichen Bitterstoffe und Tannine sowie das Inulin in der Wurzel machen die Wegwarte zu einer Heilpflanze mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, unter anderem in der Naturheilkunde. Wissenschaftliche Belege für ihre Anwendung in der konventionellen Medizin sind jedoch bisher selten.
Die für den bitteren Geschmack der Pflanze verantwortlichen Substanzen sind hauptsächlich die beiden Sesquiterpenlactone Lactucin und Lactucopicrin. Weitere Bestandteile sind Aesculetin, Aesculin, Cichoriin, Umbelliferon, Scopoletin, 6,7-Dihydrocumarin sowie weitere Sesquiterpenlactone und deren Glykoside.
Um 1970 wurde entdeckt, dass die Wurzel bis zu 20 % des präbiotischen Ballaststoffes Inulin enthält, ein stärkeähnliches Polysaccharid. Inulin reguliert den Insulinspiegel und dient wichtigen Darmbakterien als Nahrung.
VolksmedizinWegwarte wird seit langem in der Kräutermedizin verwendet. Die Geschichte der Pflanze reicht bis ins alte Ägypten zurück. Im alten Rom wurde ein Gericht namens Puntarelle aus Wegwartensprossen zubereitet. Horaz erwähnte sie im Zusammenhang mit seiner eigenen, wie er sie beschreibt, sehr einfachen Ernährung: „Me pascunt olivae, me cichorea levesque malvae“ („Ich ernähre mich von Oliven, Endivien und hellen Malven“). Seit mindestens 5.000 Jahren kultivieren die Menschen die Wegwarte wegen ihrer medizinischen Wirkung. Nach der "Signaturenlehre" (einer Theorie aus der Renaissance, nach der das Aussehen einer Pflanze auf ihre heilenden Eigenschaften hinweist) hat der Milchsaft der Wegwarte seine Wirksamkeit bei der Förderung des Milchflusses bei stillenden Müttern bewiesen oder vielleicht auch bei zu viel Milchfluss verringert; es scheint, dass er für beide Zustände verschrieben wurde. Die blaue Farbe der Blüten und ihre Tendenz, sich mittags wie im Schlaf zu schließen, legten die Verwendung der Pflanze zur Behandlung entzündeter Augen nahe. Die zerquetschten Blätter wurden auf Schwellungen aufgelegt. Wurzelextrakte wurden als harntreibendes und abführendes Mittel sowie zur Behandlung von Fieber und Gelbsucht verwendet. Der Arzt Galen aus dem zweiten Jahrhundert nannte die Wegwarte einen "Freund der Leber", und zeitgenössische Forschungen haben gezeigt, dass sie den Gallenfluss fördern kann, was bei der Behandlung von Gallensteinen hilfreich sein könnte.
Wegwarte wurde erstmals im 17. Jahrhundert als Kulturpflanze beschrieben. Als Kaffee in Europa eingeführt wurde, hielten die Niederländer die Wegwarte für eine belebende Zutat des Bohnengetränks. Ihr Name leitet sich vermutlich vom ägyptischen Wort „ctchorium“ ab, wo sie einst angebaut und durch die Nilfluten bewässert wurde.
Viele antike Kräuterkundige und Schriftsteller erwähnten die Wegwarte in ihren Schriften. In Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts wurde sie gegen verschiedene Beschwerden empfohlen.
In der traditionellen Pflanzenheilkunde wird Wegwarte zur Unterstützung der Verdauung und der Lebergesundheit sowie als Diuretikum eingesetzt.
Kräuter mit bitterem Geschmack unterstützen direkt die Leberfunktion.
Begleittherapie bei & für - Appetit
- Verdauung
- Leber
- Stoffwechsel
- Haut
Kontraindikationkeine bekannt
ADMR konform
Überprüft auf Schadstoffe (zB Schwermetalle, Pestizide) nach den Regeln des Arzneibuchs
Monografie"Premium" bedeutet: diese Ware ist Arznei/Apotheken Qualität, ein pflanzliches Arzneimittel, und überprüft auf Schadstoffe (zB Schwermetalle, Pestizide, mikrobiologisch) nach den Regeln des europ. Arzneibuches. Die European Pharmacopoeia (Ph. Eur.) ist das Referenzwerk für die Qualitätskontrolle von Arzneimitteln in Europa. Alle hier hergestellte Medizin muss den Standards der Ph.Eur. entsprechen.
"Konventionell" bedeutet: es ist auf Schwermetalle und Pestizide geprüfte Qualität, die gemahlene Ware bei uns ist nicht so fein vermahlen wie die Ph.Eur. Ware.
Einzelfuttermittel
Siegtal Kräuter kann keine Haftung für Anwendung & Dosierung der Kräuter & Rohstoffe übernehmen. Bitte beraten Sie sich mit Ihrem Tierarzt oder Heilpraktiker, um mögliche Reaktionen auf die vielfältigen Wirkstoffe in den Heilkräutern & Rohstoffen zu vermeiden.
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AnwendungPferde: 20 g / 500 kg / Tag
Wegwartenkraut geschnittenPflanzenname pharmazeutisch: Cichorii Hb. conc.
Klassifizierung: Premium
Pflanzenname botanisch: Cichorium intybus L.
Pflanzenname englisch: Common Chicory Herb cut
HerstellerinformationSiegtal Kräuter
Mühlenberg 4
57537 Hövels
Deutschland
Url: https://www.siegtal-kraeuter.de
Email: shop@siegtal-kraeuter.de
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