Siegtal Salbei Kraut für Pferde
Geschnittenes Salbeikraut für Pferde kann bei vielerlei Erkrankungen viraler und bakterieller Art als unterstützende Therapie eingesetzt werden
Was ist Salbei
Echter Salbei (Salvia officinalis) ist ein immergrüner, mehrjähriger Halbstrauch mit verholzten Stängeln, gräulichen Blättern und blauen bis violetten Blüten. Er gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber mittlerweile weltweit eingebürgert.
Salvia officinalis wurde 1753 von Carl von Linné beschrieben. Salbei wird seit Jahrhunderten wegen seiner ernährungsphysiologischen und heilenden Eigenschaften angebaut und wurde in alten Kräuterbüchern aufgrund seiner vielen zugeschriebenen wundersamen Wirkungen häufig beschrieben. Der binäre Name „officinalis“ verweist auf die medizinische Verwendung der Pflanze – die „officina“ war der traditionelle Vorratsraum eines Klosters, in dem Kräuter und Arzneien aufbewahrt wurden.
Volksmedizin
Die Eigenschaften des Echten Salbei wurden von den alten Griechen erkannt, die diesen wahrscheinlich in die Kultivierung brachten und von den alten Römern besonders geschätzt. Schon vor der Zeit der Römer wurde in den Pyramiden Ägyptens Überreste von Salbeiöl entdeckt; es diente als eines der Hauptbestandteile in den Einbalsamierungsrezepturen. Im Mittelalter wurde ein Liebestrank aus Salbeiblättern und Rosenblättern hergestellt. Die Ärzte dieser Zeit schätzten den Salbei noch aus anderen Gründen. Lonicerus, Paracelsus, Matthiolus und später auch Hildegard von Bingen verwendeten den Salbei bei akutem Fieber (schweisstreibend), Harnwegsleiden, Darmkoliken und Zahnschmerzen.
Dem Salbei sagte man eine desinfizierende und konservierende Wirkung (siehe oben die alten Ägypter) nach. So wurden die Zimmer, in denen sich Schwerkranke aufhielten, dadurch gereinigt, dass man Salbeiblätter auf Kohle verbrannte. Indigene Völker verwenden den Salbei auch heute noch für "smudging".
Echter Salbei (Salvia officinalis) wurde seit der Antike zur Behandlung von Schlangenbissen, zur Steigerung der weiblichen Fruchtbarkeit und für weitere Zwecke eingesetzt. Die Römer bezeichneten Salbei als „heiliges Kraut“ und verwendeten ihn in ihren religiösen Ritualen. Theophrast beschrieb zwei verschiedene Salbeiarten: einen wilden Halbstrauch namens Sphakos und eine ähnliche Kulturpflanze namens Elelisphakos. Plinius der Ältere berichtete, dass die Römer die letztgenannte Pflanze Salvia nannten und sie als Diuretikum, Lokalanästhetikum für die Haut, blutstillendes Mittel und für andere Zwecke verwendeten. Karl der Große empfahl den Anbau der Pflanze im frühen Mittelalter und während des Karolingerreichs wurde sie in Klostergärten kultiviert.
Da der Echte Salbei nur bedingt winterhart ist, wird er in den nördlichen Gebieten Europas nicht angebaut, sondern weiterhin in den mediterranen Ländern wie Italien, Kroatien, Türkei, Ungarn und Frankreich.
Hauptkomponenten sind ätherische Öle, insbesondere ein hoher Gehalt an Thujon, als weiteres Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe. In der TCM wird der Rotwurzelsalbei, Salvia miltiorrhiza verwendet
Begleittherapie bei & für
- Atemwegserkrankungen
- Erschöpfung
- Immunsystem
- Gastritis
- leichte Darmbeschwerden
Kontraindikation
Der konstant übermässige Einsatz als Tee oder Aufguss kann Nebenwirkungen erzeugen, denn das enthaltene äther. Öl Thujon ist in hohen Dosen toxisch. Nicht an trächtige und laktierende Tiere verfüttern
Nicht ADMR konform - 48 Stunden Karenzzeit, in Futtermitteln ist ein Salbeigehalt in Form des äquivalenten ätherischen Öls als Basis, einzeln wie auch kumuliert, bis zu 0,5% ADMR-konform. Kann kein ätherisches Öl als Basissubstanz identifiziert werden gilt 0,5% für den einzelnen Stoff, kumuliert 3% als Grenzkonzentration.
Überprüft auf Schadstoffe (zB Schwermetalle, Pestizide) nach den Regeln des Arzneibuches
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Foto: von Kurt Stüber CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8109
Illustration: von Walther Otto Müller - List of Koehler Images, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=255453
Monografie
"Premium" bedeutet: diese Ware ist Arznei/Apotheken Qualität, ein pflanzliches Arzneimittel, und überprüft auf Schadstoffe (zB Schwermetalle, Pestizide, mikrobiologisch) nach den Regeln des europ. Arzneibuches. Die European Pharmacopoeia (Ph. Eur.) ist das Referenzwerk für die Qualitätskontrolle von Arzneimitteln in Europa. Alle hier hergestellte Medizin muss den Standards der Ph.Eur. entsprechen.
"Konventionell" bedeutet: es ist auf Schwermetalle und Pestizide geprüfte Qualität, die gemahlene Ware bei uns ist nicht so fein vermahlen wie die Ph.Eur. Ware.
Einzelfuttermittel
Siegtal Kräuter kann keine Haftung für Anwendung & Dosierung der Kräuter & Rohstoffe übernehmen. Bitte beraten Sie sich mit Ihrem Tierarzt oder Heilpraktiker, um mögliche Reaktionen des Pferdes auf die vielfältigen Wirkstoffe in den Heilkräutern & Rohstoffen zu vermeiden.
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Anwendung
Pferde: 50 g / 500 kg / Tag
Salbeikraut geschnitten
Pflanzenname pharmazeutisch: Salviae offic. Hb conc. .
Klassifizierung: konventionell
Pflanzenname botanisch: Salvia officinalis L.
Pflanzenname englisch: Sage herb cut
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